Behandlungstechnologien für bergbauliche Wässer, Aufbereitung und Sanierung

Hydrometallurgie

Von der In-situ-Gewinnung bis zur hydrometallurgischen Aufbereitung – nutzen Sie unsere internationalen Erfahrungen

18aSeit Mitte der neunziger Jahre sind wir weltweit mit der technologischen Entwicklung, dem Betrieb und der Optimierung verschiedenster hydrometallurgischer Anlagen betraut und verfügen über ein weitreichendes geologisches, geochemisches und verfahrenstechnisches Erfahrungspotenzial.

Die Gestaltung der gesamten hydrometallurgischen Prozesskette mit Technologien wie Flotation, Laugung, IX/RIP, SX sowie dem vollständigen Down-stream-processing einschließlich Separation/Refining wenden wir erfolgreich bei der konventionellen Erzaufbereitung und bei der In-situ-Laugung (ISR) an. Wir beherrschen alle einschlägigen Verfahren von der Metallabtrennung aus Laugungslösungen über das Down-stream-processing bis zum handelsüblichen Produkt.

Dabei verfügen wir auch über das Know-how und die relevanten Genehmigungen zum Umgang mit radioaktiven Elementen wie U, Th und deren Folgeprodukten je nach Anwendungsfall – entweder als Produkt oder innerhalb der Reststoffe.

Konzepte zur Bergwerksschließung mit praxiserprobten Strategien zur Vermeidung negativer Umweltauswirkungen sind integrale Bestandteile unserer Planung zur Entwicklung von ISR-Standorten. Mit unserem Bereich Umweltmonitoring konzipieren und realisieren wir das ganzheitliche Monitoringsystem für Ihren Betrieb.

Aktive Behandlung saurer Bergbauwässer

Erprobte und robuste Technologien zur Sulfat- und Schwermetallabtrennung mit Blick auf Wasserrezyklierung und Reststoffkonditionierung

19-150%aHerkömmliche Neutralisationstechnologien genügen oft nicht mehr den Anforderungen! Wir applizieren innovative Technologien, mit denen übliche Probleme wie Vergipsung/Inkrustation, zu hohe Sulfatkonzentrationen im Ablauf oder kritische Reststoffeigenschaften dauerhaft gelöst werden können.

(Gestaffelte) Neutralisation mit partieller Schlammrezyklierung (bekannt als HDS-Verfahren) oder die hocheffiziente Sulfatreduktion (HeSR) durch Kombination von Fällungs- und Membrantechnologie sind technologische Beispiele für erfolgreiche Anwendungen in zahlreichen Projekten.

Wir sind in jeder Art des Bergbaus, von der Kohle bis zum Erz, erfahren, um unseren Beitrag zur Einhaltung der immer strenger werdenden nationalen und internationalen Richtlinien zu leisten.

Neben der Prüfung und Optimierung von Entsorgungswegen für anfallende Reststoffe betrachten wir für Sie die Abtrennung von Metallen mit der Option der Verwertung (Aufbereitung zu handelsüblichen Konzentraten) unter technologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Wir legen Ihre Anlage entsprechend den lokalen Bedingungen optimal aus: von kleinen Behandlungsanlagen für Haldensickerwasser mit 1 – 10 m3/h bis zu Großanlagen mit > 1.000 m3/h für typische Wässer aus der bergbaulichen Wasserhaltung oder zur Flutungswasserbehandlung.

In-situ-Technologien

Aktiver Bergbau und Sanierung – mit unseren In-situ-Technologien zur effizienten Lösung

20aWo der Mensch durch Eingriffe in die Natur Schäden hinterlässt, kann mit unseren In-situ-Technologien in verhältnismäßiger Zeit eine effiziente Sanierung erfolgen. Planung und Durchführung beruhen auf der Prozesssimulation zur Bewertung der Machbarkeit und zur Optimierung in Verbindung mit gezieltem Monitoring.

Dabei schließt die Gefährdungsanalyse unter Berücksichtigung geologischer, geochemischer, mikrobieller und sonstiger relevanter Prozesse die Bewertung natürlicher Abbauprozesse (NA) – inklusive Prozesssimulation und praktischer Tests – im Allgemeinen ein. Je nach Gefährdungslage sind angemessene technologische Lösungen unter Berücksichtigung des stimulierten natürlichen Abbaus (ENA) oder (im einfachsten Fall) überwachten natürlichen Abbaus (MNA) anzuwenden.

Unsere Verfahren der In-situ-Behandlung kontaminierter Grundwasserkörper integrieren chemische und/oder biologische Reaktionen/Mechanismen, um Schadstoffe durch Stoffumwandlung oder Immobilisierung unwirksam zu machen.

In Mitteldeutschland sind zahlreiche künstliche Seen in den Folgelandschaften des ehemaligen Braunkohlebergbaus entstanden, die zum Teil ein hohes Aciditätspotenzial aufweisen. Wir haben hierfür Verfahren der In-lake-Neutralisation entwickelt und an mehreren Standorten erfolgreich eingesetzt. Ergänzt wird die Sanierung derartiger Seen durch Maßnahmen zur Schaffung eines hinreichenden Carbonatpuffers zur Gewährleistung der Nachhaltigkeit.