Behandlung von Prozess- und Spülwasser

Gaswäscher

Belastetes Abwasser aus der Gaswäsche – unsere Lösung für Ihren Anwendungsfall

22aDurch die Gaswäsche werden Schwermetalle, Salze, organische bzw. anorganische Komponenten aus dem Gicht-, Kreislaufgas oder der Prozessabluft in die Waschflüssigkeit überführt. Dabei kann die Waschflüssigkeit eine Dünnsäure, Dünnlauge oder eine pH-neutrale Flüssigkeit sein. Die Kontaminanten werden in chemisch/physikalischen Prozess-schritten aus der Waschlösung entfernt, um diese direkt oder indirekt einzuleiten bzw. zu recyceln.

Wir finden die optimale Antwort für Ihre Aufgabe.

Unser Erfahrungsspektrum reicht von der einfachen Partikelabtrennung über die Schwermetallentfernung, Cyanidentgiftung bis hin zur Quecksilberreduktion. Oftmals spielt die Betrachtung des Kalk-Kohlensäure-Gleichgewichts im Wäscherkreislauf eine wichtige Rolle. 

Zur Einhaltung der Zielqualität werden Verfahrensschritte wie Adsorption, Absorption, Sedimentation, Flotation und Kristallisation miteinander kombiniert.

Dabei bilden unsere Erfahrungen aus dem Engineering, kombiniert mit unserem Anlagenbau-Know-how, eine solide Basis für die Realisierung Ihrer künftigen Anlage.

Kühlwasser

Kühlwasserversorgung in offenen oder geschlossenen Kreisläufen – stabile Wasseraufbereitung als zentrales Element

23aJe nach Kühlsystem (offen, halboffen und geschlossen) und Branche (NE, Stahl oder Glas) unterscheiden sich die Anforderungen an die Kühlwasserbehandlung deutlich.
Von der Vermeidung von Korrosion, Verkeimung oder temperaturabhängigem Scaling/Fouling im geschlossenen Kreislauf über die gesteuerter optimaler Abschlammung im halboffenen System bis hin zur vollständigen Behandlung von Kühlwasserabläufen offener Systeme zur Einhaltung der Einleitgrenzwerte reicht das branchenspezifische Anforderungsprofil.

Steht die Wasserkonditionierung oder Reduzierung der Kontamination, ob gelöst oder partikulär, im Behandlungsmittelpunkt? Unsere technologische Expertise hilft, den Betrieb Ihres Kühlkreislaufes sicherer zu gestalten und Systemstörungen künftig zu minimieren.

Wir bewerten, optimieren, planen und bauen für Sie Systeme zur Enthärtung oder Entsalzung des Zulaufwassers, zur Filtration und Entkeimung des Kreislaufwassers und zur Fällung, Flockung, Sedimentation und Rückkühlung des Abwassers. Dabei sind wir sowohl bei Komponenten als auch bei der Auswahl des Konditionierungsmittels herstellerunabhängig.

Nicht zuletzt zeigen unsere Referenzen das umfangreiche Spektrum unserer Leistungen und Erfahrungen in den verschiedenen Technologieschritten zur Kühlwasserbehandlung.

Spülwasser

Behandlung von Spülwässern aus internen Stoffkreisläufen zur Senkung von Entsorgungskosten oder zur Wiederverwertung von Verbrauchsstoffen

24aIn vielen Bereichen der Stahl- und Automobilindustrie fallen verunreinigte Spülwässer mit Bestandteilen an Kühl-/Schmierstoffen oder sonstigen Ölen und Fetten an. Wir bieten Ihnen praxiserprobte Lösungen für die Konzentrierung und Behandlung Ihrer Spülwasserströme.

Die verfahrenstechnischen Schwerpunkte sind dabei die Feststoffvor- abtrennung, die Phasentrennung und die nachgeschalte- ten Konzentrierungsstufen. Bei der Aufkonzentrierung haben sich erfahrungsgemäß thermische oder membranbasierte Technologi- en (Ultrafiltration) bewährt.

Zudem ist die Errichtung von peripheren Anlagenteilen wie Lager- und Umfüllanlagen zum Handling und der Entsorgung von Altölen bzw. verbrauchten Kühl-/Schmierstoffen oder die Abluftbehandlung (wahlweise Biofilter, Adsorbermaterial bzw. Nasswäscher) Bestandteil unseres Leistungsspektrums.

Wir modernisieren für Sie Ihre bestehende Anlagentechnik oder errichten Neuanlagen mit Anbindung an Ihre produktionsbedingten Anfallstellen. Dabei stehen Integration von neuen, effektiveren Prozessschritten, Ersatz/Einbindung von Messtechnik und/oder Ersatz Ihrer veralteten Schaltanlage/Steuerung im Mittelpunkt.

Bei der Planung der Modernisierung bzw. Errichtung einer neuen Anlage zur Spülwasseraufbereitung liegt auf der genehmigungsrechtlich fundierten Auslegung und Ausstattung der Anlagen gemäß dem geltenden Wasser- und Baurecht bzw. nach BImSchG ein besonderes Augenmerk.